Sektor: Energie

Saale-to-Heat

Foto Agentur Kappa – Jana Steinert

Mit Umweltenergie die Grundlast abdecken

Im Sommer kann die Grundlast durch Kombination von „Saale-to-Heat“ und Solarthermie bereitgestellt werden. Die Sektorkopplung zwischen Strom- und Wärmesektor wird hier real. Bezogen auf eine Nutzungsdauer von 20 Jahren verfügt das Projekt über ein Treibhausgasminderungspotenzial von fast 34 Kilogramm pro investierten Euro. Damit wird nicht nur das Klima geschützt, auch die Fernwärme bleibt auf diese Weise bezahlbar.

Die Installation der Flusswärmepumpe würde zu einer CO2-Einsparung von 19.700 Tonnen pro Jahr beitragen.

Dekarbonsieren
Industrie
Wärme/Kälte

Die Reduzierung von Treibhausgasemissionen erfordert einen systematischen Ansatz – von der Erzeugung bis zur Nutzung.

Die Partnerschaft im Rahmen der Energie-Initiative ermöglicht dieses systemische Vorgehen: Wir betrachten sowohl die Bereitstellungsseite der Daseinsvorsorge, als auch die der Verwendung. Durch diese ganzheitliche Betrachtung lassen sich wirksame und wirtschaftlich tragfähige Lösungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen ableiten. Schritt für Schritt reduzieren wir die Klimawirkung unserer Produkte und Dienstleistungen. Gleichzeitig bleiben die Preise für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle (Saale) bezahlbar.

Dabei spielen drei verschiedene Dimensionen eine Rolle.

Maßnahmen: Die Bandbreite an Möglichkeiten von Maßnahmen der Vermeidung bzw. Verminderung bis hin zur Dekarbonisierung und Kompensation.

Verbraucherperspektive: Die Perspektive der privaten oder gewerblichen Verbraucherinnen und Verbraucher sowie unserer Mobilitätskundinnen und -kunden und der industriellen Verbraucher.

Bereitstellungsperspektive: Die Perspektive der Bereitstellung von Wärme, Strom, Wasser und der Lieferketten sowie der Wasser und Abwasserversorgung und des Recyclings.

Zeitraum der Umsetzung: in Planung

Zielstellung:

Nutzung von Umweltwärme zur Erzeugung „grüner“ Fernwärme

Stand: 05/2022

Träger des Projekts: