
Bildung mit Nachhaltigkeitsgedanken
An mehreren Schulen in Halle (Saale) gibt es Projekte zum Energiesparen und zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Durch praktische Maßnahmen können Schülerinnen und Schüler für einen bewussten Umgang mit Energie und Ressourcen sensibilisiert werden. Beispiele für nachhaltiges Handeln in Schulen sind die bedarfsgerechte Nutzung von Licht und Wasser sowie richtiges Stoßlüften.
Lehren fürs Klima
Mit dem Auftakt am 5. September 2023 engagieren sich sechs Schulen in Halle (Saale) für das Energieprojekt. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln mit den Energieteams Maßnahmenpläne für konkrete Energiesparziele. Diese Projekte werden innerhalb einer festgelegten Frist an die Stadtverwaltung übermittelt und über ein Aktivitätsprämienmodell bewertet.
KPädagogische Ansätze können dazu beitragen, Kenntnisse über Klima- und Umweltschutz zu stärken und ein bewusstes Nutzerverhalten zu fördern.
Die Reduzierung von Treibhausgasemissionen erfordert einen systematischen Ansatz – von der Erzeugung bis zur Nutzung.
Die Partnerschaft im Rahmen der Energie-Initiative ermöglicht dieses systemische Vorgehen: Wir betrachten sowohl die Bereitstellungsseite der Daseinsvorsorge, als auch die der Verwendung. Durch diese ganzheitliche Betrachtung lassen sich wirksame und wirtschaftlich tragfähige Lösungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen ableiten. Schritt für Schritt reduzieren wir die Klimawirkung unserer Produkte und Dienstleistungen. Gleichzeitig bleiben die Preise für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle (Saale) bezahlbar.
Dabei spielen drei verschiedene Dimensionen eine Rolle.
Maßnahmen: Die Bandbreite an Möglichkeiten von Maßnahmen der Vermeidung bzw. Verminderung bis hin zur Dekarbonisierung und Kompensation.
Verbraucherperspektive: Die Perspektive der privaten oder gewerblichen Verbraucherinnen und Verbraucher sowie unserer Mobilitätskundinnen und -kunden und der industriellen Verbraucher.
Bereitstellungsperspektive: Die Perspektive der Bereitstellung von Wärme, Strom, Wasser und der Lieferketten sowie der Wasser und Abwasserversorgung und des Recyclings.
Zeitraum der Umsetzung: seit 2023
Zielstellung:
Schülerinnen und Schüler für den Klimaschutz sensibilisieren
Förderung:
Nationale Klimaschutzinitiative, Bundesumweltministerium
Weitere Informationen:
in Kooperation mit Unabhängiges Institut für Umweltfragen e.V. (UfU)
Stand: 11/2024
Träger des Projekts: