
Austausch veralteter Heizwertgeräte
Die Gasvorwärmung wird derzeit mit mehreren veralteten Heizwertgeräten verschiedener Hersteller betrieben. Diese Anlagen erreichen Nutzungsgrade von etwa 85 bis 93 Prozent und entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik. Daraus resultieren ein erhöhter Energieverbrauch, höhere CO2‑Emissionen sowie Einschränkungen bei der Betriebssicherheit. Ziel der Maßnahme ist der Austausch der bestehenden Heizwertgeräte gegen moderne Brennwertkessel. Gasbetriebene Brennwertkessel nutzen zusätzlich die im Abgas enthaltene Wärme und erreichen Nutzungsgrade von bis zu 105 Prozent.
Nachfolgend die Umbauphasen:
1. RS 152 OS Dieselstraße (2019) Fa. Jangel & Klatt
2. RS 182 Mötzlich (2020) Fa. Dieringer
3. RS 097 SRS Halle-Ost (2020) Fa. Dieringer
4. RS 210 Dautzsch II (2020) Fa. Jangel & Klatt
5. SRS 142 Hufeisensee (2021) Fa. Jangel & Klatt
6. ÜST 225 Dieselstraße (2023) Fa. BHK
7. SRS 053 Diemitz 1 (2023) Fa. BHK
8. SRS 120 Leipz. Ch. (2024) Fa. Jangel & Klatt
9. SRS 007 MD Ch. (2025) Fa. Dieringer
10. ÜST 224 Halle-Nord (2026) Fa. Dieringer
Gasvorwärmung durch moderne Brennwerttechnologie
Die Maßnahme umfasst den Rückbau der vorhandenen Heizwertkessel sowie die Installation neuer Brennwertgeräte inklusive der erforderlichen Anpassungen an der Heizungs ‑und Sanitärinstallation und deren Einbindung in die bestehende Gasvorwärmungsanlage. Durch die höhere Effizienz ergibt sich ein relevantes CO2‑Minderungspotenzial. Absolute Einsparwerte in Tonnen CO2 pro Jahr können derzeit nicht angegeben werden. Insgesamt stellt die Umstellung auf Brennwerttechnik jedoch eine technisch und ökologisch sinnvolle Maßnahme dar, die Energieeffizienz, Betriebssicherheit und Klimaschutz gleichzeitig verbessert.
Im Zuge dieses Projekts werden mehr als 20 Prozent Kohlenstoffdioxid eingespart.
Klimaneutralität zu erreichen ist eine komplexe Aufgabe. Wir brauchen einen systemischen Ansatz.
Die Partnerschaft im Rahmen der Energie-Initiative ermöglicht dieses systemische Vorgehen: Wir betrachten sowohl die Bereitstellungsseite der Daseinsvorsorge, als auch die der Verwendung. Nur durch diese ganzheitliche Betrachtung sind volkswirtschaftlich sinnvolle Lösungen zur Erreichung der Klimaneutralität möglich. Damit werden wir und unsere Produkte / Dienstleistungen nicht nur klimaneutral, sondern bleiben für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle (Saale) auch weiterhin bezahlbar.
Wir betrachten dabei verschiedene Dimensionen:
Maßnahmen: Die Bandbreite an Möglichkeiten von Maßnahmen der Vermeidung bzw. Verminderung bis hin zur Dekarbonisierung und Kompensation.
Verbraucherperspektive: Die Perspektive der privaten oder gewerblichen Verbraucherinnen und Verbraucher sowie unserer Mobilitätskundinnen und -kunden und der industriellen Verbraucher.
Bereitstellungsperspektive: Die Perspektive der Bereitstellung von Wärme, Strom, Wasser und der Lieferketten sowie der Wasser und Abwasserversorgung und des Recyclings.
Zeitraum der Umsetzung: 2019 - 2026
Zielstellung:
Anlagensicherheit erhöhen, CO2 reduzieren
Weitere Informationen:
Beteiligte Unternehmen
Fa. Dieringer; Fa. Jangel & Klatt; Fa. BHK; Fa. RH (Tiefbau)
Hersteller
Fa. Buderus; Fa. Viessmann
Stand: 05/2026
Träger des Projekts: