
Kreislaufwirtschaft
Die Herstellung eines neuen Geräts kann je nach Gerätetyp, Material und Herstellungsverfahren Energie und Rohstoffe erfordern. Die Weiterverwendung eines geeigneten Geräts kann gegenüber einer Neuanschaffung Material- und Energieaufwand vermeiden. Die fachgerechte Rücknahme und Verwertung von Altgeräten kann die Rückgewinnung enthaltener Metalle ermöglichen. Nach Angaben des Umweltbundesamtes benötigt die Erzeugung von Aluminium aus sekundären Rohstoffen etwa 95 Prozent weniger Energie als die Primäraluminiumproduktion.
Aus zweiter Hand
In Kooperation mit der IT-Consult GmbH arbeitet die EVH GmbH mit einem gemeinnützigen Verein aus Halle-Neustadt zusammen und spendet Altgeräte wie Hardware oder Technik an Schulen als auch direkt an Menschen, die sich keine leisten können, und verhelfen so zu mehr Chancengleichheit. Dort werden die geprüften funktionsfähigen Geräte weiterverwendet. Dieses Konzept soll auf alle Gesellschaften der Stadtwerke Halle-Gruppe ausgerollt werden. Eine längere Nutzung geeigneter Geräte kann den Bedarf an Neugeräten verringern. Metallhaltige Altgeräte sollten nicht in der Umwelt, sondern über geeignete Rücknahme- und Verwertungswege entsorgt werden.
Allein durch die Herstellung eines Notebooks werden ungefähr 250 Kilogramm Treibhausgasemissionen verursacht.
Die Reduzierung von Treibhausgasemissionen erfordert einen systematischen Ansatz – von der Erzeugung bis zur Nutzung.
Die Partnerschaft im Rahmen der Energie-Initiative ermöglicht dieses systemische Vorgehen: Wir betrachten sowohl die Bereitstellungsseite der Daseinsvorsorge, als auch die der Verwendung. Durch diese ganzheitliche Betrachtung lassen sich wirksame und wirtschaftlich tragfähige Lösungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen ableiten. Schritt für Schritt reduzieren wir die Klimawirkung unserer Produkte und Dienstleistungen. Gleichzeitig bleiben die Preise für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle (Saale) bezahlbar.
Dabei spielen drei verschiedene Dimensionen eine Rolle.
Maßnahmen: Die Bandbreite an Möglichkeiten von Maßnahmen der Vermeidung bzw. Verminderung bis hin zur Dekarbonisierung und Kompensation.
Verbraucherperspektive: Die Perspektive der privaten oder gewerblichen Verbraucherinnen und Verbraucher sowie unserer Mobilitätskundinnen und -kunden und der industriellen Verbraucher.
Bereitstellungsperspektive: Die Perspektive der Bereitstellung von Wärme, Strom, Wasser und der Lieferketten sowie der Wasser und Abwasserversorgung und des Recyclings.
Zeitraum der Umsetzung: seit 2024
Zielstellung:
Funktionsfähige technische Geräte nicht entsorgen, sondern weiterverwenden.
Stand: 08/2025 – Bei Fragen zur Berechnungsmethodik kontaktieren Sie uns gern.
Träger des Projekts: