Sektor: Abfall

Deponiegasverstromung

Foto: Fechner im Auftrag der Abfallwirtschaft GmbH Halle-Lochau

Energiegewinnung durch Deponiegas

Für die Erzeugung von Strom und Wärme wird das Deponiegas abgesaugt und in fünf Blockheizkraftwerken als Brennstoff eingesetzt. Die bei der Verbrennung des Gasgemischs entstehende Abwärme kann über Wärmetauscher nutzbar gemacht und als Heizwärme verwendet werden. Im Jahr 2023 wurden aus den gefassten Gasen der Deponie rund 7,31 Gigawattstunden Strom erzeugt und eingespeist, was einer jährlichen Verbrauchsmenge von 2.430 Durchschnittshaushalten entspricht.

Die Verwendung von Deponiegas als Brennstoff zur Stromerzeugung spart jährlich rund 50.000 Tonnen CO2-Äquivalente ein.

Dekarbonsieren
Industrie
Brenn-/Kraftstoffe

Die Reduzierung von Treibhausgasemissionen erfordert einen systematischen Ansatz – von der Erzeugung bis zur Nutzung.

Die Partnerschaft im Rahmen der Energie-Initiative ermöglicht dieses systemische Vorgehen: Wir betrachten sowohl die Bereitstellungsseite der Daseinsvorsorge, als auch die der Verwendung. Durch diese ganzheitliche Betrachtung lassen sich wirksame und wirtschaftlich tragfähige Lösungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen ableiten. Schritt für Schritt reduzieren wir die Klimawirkung unserer Produkte und Dienstleistungen. Gleichzeitig bleiben die Preise für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle (Saale) bezahlbar.

Dabei spielen drei verschiedene Dimensionen eine Rolle.

Maßnahmen: Die Bandbreite an Möglichkeiten von Maßnahmen der Vermeidung bzw. Verminderung bis hin zur Dekarbonisierung und Kompensation.

Verbraucherperspektive: Die Perspektive der privaten oder gewerblichen Verbraucherinnen und Verbraucher sowie unserer Mobilitätskundinnen und -kunden und der industriellen Verbraucher.

Bereitstellungsperspektive: Die Perspektive der Bereitstellung von Wärme, Strom, Wasser und der Lieferketten sowie der Wasser und Abwasserversorgung und des Recyclings.

Zeitraum der Umsetzung: seit 2001

Zielstellung:

Nutzung von Deponiegas als Brennstoff

Stand: 10/2023

Träger des Projekts: