Sektor: Gebäude

Rückbau der Gasversorgung

Foto: Adobe Stock, Kirill Gorlov

E-Herd statt Gasherd

In zahlreichen Wohngebäuden im Halle-Neustädter Kernbestand erfolgten der Gasversorgungsrückbau und eine Umrüstung der Kochstellen auf Stromversorgung. Auch die Warmwasserbereitung läuft nunmehr über Elektro-Durchlauferhitzer. Seit 2013 wurden insgesamt 19 Wohnblöcke auf Elektroversorgung umgestellt. Ab Ende 2022 gibt es im GWG-Bestand nur noch drei verbliebene Wohngebäude mit einer Gasversorgung.

Die Umstellung der gasgebundenen Versorgung der Gebäude auf Elektro spart jährlich 44 Tonnen CO2.

Dekarbonsieren
Private Haushalte
Brenn-/Kraftstoffe

Die Reduzierung von Treibhausgasemissionen erfordert einen systematischen Ansatz – von der Erzeugung bis zur Nutzung.

Die Partnerschaft im Rahmen der Energie-Initiative ermöglicht dieses systemische Vorgehen: Wir betrachten sowohl die Bereitstellungsseite der Daseinsvorsorge, als auch die der Verwendung. Durch diese ganzheitliche Betrachtung lassen sich wirksame und wirtschaftlich tragfähige Lösungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen ableiten. Schritt für Schritt reduzieren wir die Klimawirkung unserer Produkte und Dienstleistungen. Gleichzeitig bleiben die Preise für Bürgerinnen und Bürger der Stadt Halle (Saale) bezahlbar.

Dabei spielen drei verschiedene Dimensionen eine Rolle.

Maßnahmen: Die Bandbreite an Möglichkeiten von Maßnahmen der Vermeidung bzw. Verminderung bis hin zur Dekarbonisierung und Kompensation.

Verbraucherperspektive: Die Perspektive der privaten oder gewerblichen Verbraucherinnen und Verbraucher sowie unserer Mobilitätskundinnen und -kunden und der industriellen Verbraucher.

Bereitstellungsperspektive: Die Perspektive der Bereitstellung von Wärme, Strom, Wasser und der Lieferketten sowie der Wasser und Abwasserversorgung und des Recyclings.

Zeitraum der Umsetzung: seit 2013

Zielstellung:

programmatischer Rückbau der Gasversorgung in den Wohngebäuden und Umstellung auf Elektro

Stand: 04/2023

Träger des Projekts: